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Voll- oder teilautomatisierte Montageanlagen können entweder als Rundtakt- oder Längsttaktsysteme ausgeführt sein. Vollautomatische Anlagen erfordern eine entsprechende Eignung der Bauteile für eine automatisierte Zuführung und Montage. Teilautomatische Anlagen hingegen sind grundsätzlich leichter zu realisieren.
Bei vollautomatisierten Längstaktanlagen wird zusätzlich zwischen loser und starrer Verkettung der Werkstückträger unterschieden. Mit Letzterer werden kürzere Werkstückträger-Wechsel und damit auch kürzere Taktzeiten erreicht. Allerdings kann im Fehlerfall einer Station die gesamte Anlage zum Stillstand kommen. Bei einer losen Verkettung ist dies dann nicht unmittelbar der Fall, wenn eine ausreichende Anzahl an Pufferplätzen vorgesehen ist.